"Grube Friedrich"
Ein Ortsteil von Mittelhof ist "Grube Friedrich". Der Name erinnert an die ehemalige Grube gleichen Namens.

(Zeichnung Grube Friedrich von Paul Wagner)
1865 beantragte die Henrichshütte aus Hattingen/Ruhr die Erbstollengerechtigkeit und gab dem Betrieb den Namen "Friedrich". Spätere Besitzer der Grube waren dann "Union AG für Bergbau und Hüttenbetrieb, Dortmund" sowie die "Bergbau Siegerland AG" Bis zur Stillegung der Grube im Jahre 1954 wurde mit Hilfe eines 830 m tiefen Förderschachtes auf 15 Sohlen Eisenerz abgebaut. Aus dem Erbstollen, der im Eisengarten zu Tage tritt, führte eine etwa 700 m lange Pferdebahn zum Bahnhof Niederhövels. Nach der Stillegung wurden die Gebäude ab dem 23. Juli 1958 von der "Erzbergbau Siegerland AG" als Bildungs und Freizeitstätte genutzt. Mit Ende des Siegerländer Bergbau Mitte der 60er Jahre ging das Gebäude in den Besitz der "Lebenshilfe Steckenstein" über und wird seitdem als Werkstatt für Behinderte genutzt.